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Corporate Web 3.0?

Dezember 2007 | Meinung von Kay A. Schönewerk | Neue Artikel per Mail erhalten

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Ein Blick in die Zukunft des Corporate Web - die Hamburger Agentur SinnerSchrader macht es nach einem Relaunch ihrer Webseite vor.

Unternehmenspräsentation über Slideshare, Anfahrtsskizze über Google Maps, RSS über Feedburner, Informationen zum Geschäftsführer über XING, Bilder & Grafiken über Picasa, Job- & Karriereseiten über Monster und Jobpilot.

Dazu ein organisch wirkendes Farbspiel auf der Startseite. Und wenn man es richtig betrachtet, ist eigentlich der gesamte Webauftritt “nur noch” eine Startseite. Ist diese Vernetzung schon Corporate Web 3.0?

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..
Aber: So ganz unumstritten ist der neue Weg der Hamburger nicht. Während die einen den Relaunch als “mutig” bezeichnen, finden ihn andere wenig ausgereift und bezweifeln sogar, das die Kunden der Agentur das moderne Springen durch die 2.0-Welten verstehen und akzeptieren werden. Einige Kommentatoren beschäftigen sich sogar tiefgründiger mit der angeblich nicht vorhandenen Usability (siehe nachfolgendes Bild; Quelle: Seibert Media)

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Aber egal, was die Kommentatoren hier, hier, hier und an vielen anderen Stellen dazu sagen, die Agentur hat zwei Sachen geschafft: Sie zeigt, das sie Web 2.0 nicht nur als Dienstleistung anbietet, sondern selber lebt. Und - dass mit ein wenig Mut, alle Welt über einen spricht ;)

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3 Kommentare »

  1. Das könnte allerdings auch einfach nur schlicht an der Größe liegen. Über die 5. größte Agentur der Branche wird eben in der Branche einfach gesprochen. Mit einer besseren Arbeit vermutlich auch noch besser. :-)

  2. Na, das ging aber schnell mit dem Kommentar ;) Beste Grüße nach Wiesbaden!

    Und das mit der Grüße stimmt natürlich. Aber was Web 2.0 tatsächlich kann, ist eben die “neue” Transparenz - unabhängig vom Ranking. Früher hat (Agentur)-Deutschland kaum über die Relaunches der Wettbewerber öffentlich diskutiert. Und die Nutzer waren sogar ganz außen vor. Sie konnten maximal Mails und Briefe an die Agentur senden.

    Dass aber heute alle ein neues Design und die Benutzerfreundlichkeit des Auftrittes bewerten, kommentieren und ihre Meinungen veröffentlichen können ist sehr spannend - und für viele Unternehmen immer noch mehr als “unbehaglich”.

  3. Wenn überhaupt, ist das Corporate Web 1.5 und nicht 3.0. Wo erlebe ich Offenheit & Transparenz? “The Key Ingredience for the 21. century” lt. Peter Glaser 1996. Wo sehe ich, was die Mitarbeiter gerade machen? W erlebe ich, wie das Unternehmen denkt und fühlt?
    Nur weil man Web 2.0 Tools benutzt, was nett ist, heisst das noch lange nicht, daß man Web 2.0 ist.

    Von einer Agentur für das interaktive Zeitalter hätte ich mir genau das gewünscht: Interaktivität. Ein Konzept, daß Technologien mit Konzept und Inhalten füllt.

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