Werksführung im Bikini
September 2008 | Meinung von Tina Neundorf | Neue Artikel per Mail erhaltenDer Glaubwürdigkeitsfaktor sehr niedrig, der Unterhaltungsfaktor umso höher. “Mark Ecko Enterprises” nimmt es nicht so genau mit der Realität, wenn es einen Blick in seine Fabrikhallen gewährt, dafür macht es den Besuch dort umso sexlastiger. Die Arbeitskleidung in der Jeansproduktion besteht aus knappsten Bikinis.
Klickt man sich durch die Seiten von “Ecko Manufacturing” lernt man nicht wirklich etwas über das Unternehmen. Stattdessen darf man in jeder Rubrik halbnackte und glänzende Models bestaunen, die anstatt die blauen Hosen zusammenzunähen sich diese lieber lasziv lächelnd zuwerfen - na klar! Ein richtig schöner Witz, mehr nicht.
Was man aber durch Corporate Medien wie diese lernt, ist, dass Marc Ecko alles andere als 08/15 ist. Neben Fashion und Acessoires liefert der Universal-Unternehmer Interaktives Entertainment und verdient damit gutes Geld. Selbst ein Magazin zählt zu seinen Produkten. “Sex sells” ist dabei natürlich meist ein wichtiger Bestandteil.
Ein kleine Hinweis: Ein kleines Extrabonbon ist auch sein Blog. Dieser Mann ist Interaktives Entertainment!
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