Ausgezeichnet handgezeichnet
Mai 2009 | Meinung von Anja Rettmann | Neue Artikel per Mail erhaltenEs ist ja sowieso ein ganz ein großartiger Blog. Einer, dem ich oft und gern dann einen Besuch abstatte, wenn die Tätigkeit meines Gehirns im Wesentlichen aus Stillstand und Stagnation besteht und Aktivitäten im Sinne von ergebnisorientierten Denkprozessen unmöglich sind. Nicht unbedingt deshalb, weil mir der Konsum der bissigen, sarkastischen oder einfach amüsanten Cartoons zwingend zu Erleuchtung und Inspiration für den weiteren Arbeitsprozess verhilft, schaue ich ab und an bei Ahoi Polloi vorbei, sondern weil mir die Welt um mich herum für kurze Zeit herzlich egal ist, soll heißen witziger erscheint, und ich jede an mich gerichtete Äußerung mit einem “Soso. Wie auch immer. Mir doch egal.” beantwortete. Gut, nur gedanklich - aber immerhin.
Wer jetzt auf eine Pointe dieses Beitrags hofft, eine gleich vorgestellte Entdeckung oder Offenbarung sondergleichen vermutet oder eine tiefgründige und intellektuell weiterbringende Story erwartet, hat Pech. Nichts dergleichen hab ich in petto. Finde es aber auch nicht schlimm, denn just eben habe ich Halt und Visite bei Ahoi Polloi gemacht. Und mich sozusagen in Kurzzeit-Mir-alles-Wurst-Stimmung begeben.
Mein persönliches Web-Fundstück des Tages will ich dem geneigten Web-Lounge-Leser jedoch nicht vorenthalten. Noch nie wahrgenommen beim Cartoon-Verzehr, dabei ist sie doch einfach zum Brüllen: die Blogroll von Ahoi Polloi. Den Spaß beim Rumrätseln - Welcher Blog soll das denn bitte sein? - gebe ich gern weiter.
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